Theater

Chi perdona

Jeton Neziraj / Blerta Neziraj
  • Sonntag 19 Juli 2026 - 19:30

Teatro Ristori

70 Minuten


Under the shade of a tree I sat and wept

 

von Jeton Neziraj (Kosovo)

Dramaturgie Greg Homann (Südafrika)
Regie Blerta Neziraj (Kosovo)

mit
Gontse Ntshegang (Südafrika), Ilire Vinca (Kosovo), Kensiwe Tshabalala (Südafrika), Arben Bajraktaraj (Kosovo/Frankreich), Amernis Nokshiqi (Nordmazedonien), Les Made (Südafrika), Bongile Gorata Lecoge-Zulu (Südafrika)

Musik Gabriele Marangoni (Italien)
Bühnenbild Theun Mosk / Ruimtetijd (Niederlande)
Choreografie Jochen Roller (Deutschland)
Kostüme Blagoj Micevski (Nordmazedonien)
Video Besim Ugzmajli (Kosovo)
Lichtdesign Vincent Longuemare (Italien) 

Bühnenbildassistenz Rients Dijkstra / Ruimtetijd
Regieassistenz Gezim Hasani
Künstlerische Leitung Aurela Kadriu
Technische Leitung Bekim Korça
PR Natasha Tripney
Künstlerische Beratung Agron Demi, Julia Wissert, Tom Mustroph, Catherine Kennedy, Riza Krasniqi
Unterstützung bei der Mittelbeschaffung Sven Skoric
Licht Mursel Bekteshi & Théo Longuemare
Ton Bujar Bekteshi
Koordinierung Flaka Rrustemi
Garderobe Arbresha Caka

Produktion Qendra Multimedia (Kosovo), The Market Theatre (Südafrika), São Luiz Teatro Municipal (Portugal), Teatro Della Pergola (Italien), Theater Dortmund (Deutschland), Black Box teater (Norwegen), Théâtre de la Ville (Frankreich)
Koproduktion Mittelfest2026 (Italien)
und in Koproduktion mit Goethe-Institut
in Zusammenarbeit mit Ruimtetijd (Amsterdam), La MaMa (New York), Gjilan City Theatre (Gjilan), Sens Interdits Festival (Lyon)

photo © Majlinda Hoxha

Italienische Erstaufführung

Jeton Neziraj kehrt zum Mittelfest mit einem Stück zurück, das unsere Vorstellungen von Wahrheit und Gerechtigkeit in Frage stellt und zum Nachdenken über Vergebung als Mittel zur gesellschaftlichen Heilung anregt. 1990 im Kosovo und 1995 in Südafrika wurden öffentliche Foren eingerichtet, um alte Blutfehden beizulegen und die Apartheid zu überwinden. Opfer und Täter stellten sich schmerzhaften Wahrheiten über vergangene Verbrechen und schufen so einen Raum für Verantwortung und Versöhnung. Wenn damals geglaubt wurde, dass die Wahrheit uns befreien könne – was befreit uns dann heute in der Post-Wahrheits-Ära?

Aufführung auf Englisch mit italienischen Übertiteln